Ausgangssituation
Jugendliche haben es immer schwerer, eine Ausbildungsstelle zu finden und sich eine sinnvolle berufliche Perspektive zu erschließen. Besonders der Übergang von der Schule in Ausbildung und/oder Beruf wird immer problematischer.
Dies hat vielfältige Gründe:
• Rückgang von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen
• steigende Anforderungen im Beruf
• fehlender/schwacher Schulabschluss
• fehlende Sprachkompetenz
• fehlende Schlüsselqualifikationen
• Probleme im persönlichen und sozialen Umfeld
• Orientierungs- und Perspektivlosigkeit u.v.m.
Zielsetzungen der Beratungsstelle
Grundlage unserer Arbeit ist der § 13, Abs.1 des KJHG, der allen jungen Menschen mit individuellen oder sozialen Beeinträchtigungen die notwendigen sozialpädagogischen Hilfen zusichert, die sie für eine Verbesserung ihrer schulischen, beruflichen und sozialen Situation benötigen. Ziel unserer Arbeit ist vorrangig die erfolgreiche Integration von Jugendlichen in die Arbeitswelt und damit auch in die Gesellschaft.
Aufgaben
Kernaufgabe der Beratungsstelle ist die Erfassung, Beratung und Begleitung der arbeitslosen oder von Arbeitslosigkeit bedrohten Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wir unterstützen sie bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive und setzen dabei an den Kompetenzen der jungen Menschen an und fördern sie entsprechend. Die Beratung ist umfassend, ganzheitlich und lösungsorientiert. Sie beinhaltet Einzelberatung und Gruppenberatung in unseren Räumen und auch vor Ort in Schulen oder Jugendtreffs.
Zielgruppe
Zielgruppe sind alle Jugendliche und junge Erwachsene von ca. 14 Jahren bis 27 Jahren, die Beratungsbedarf beim Einstieg in das Berufsleben benötigen. Dies trifft insbesondere auf Jugendliche und junge Erwachsene zu, die:
• zu ihrer beruflichen und sozialen Integration sozialpädagogische Hilfen benötigen,
• individuell, sozial oder strukturell benachteiligt sind,
• sich im Übergang von der Schule in den Beruf befinden,
• keinen oder nur einen schlechten Schulabschluss besitzen,
• eine Schul- oder Berufsausbildung abgebrochen haben,
• gefährdet sind, die Schul- oder Berufsausbildung abzubrechen, sowie
• mit einem Migrationshintergrund in Deutschland leben.
Kooperationen
• Arbeitsagentur Trier
• ARGE der Stadt Trier und ARGE des Landkreises Trier-Saarburg
• Stadtverwaltung Trier – Fachämter
• Kreisverwaltung Trier - Saarburg - Fachämter
• Verbundsystem Arbeitsmarktintegration Benachteiligter in der Region Trier
• Aktion Arbeit im Bistum Trier
• Allgemeinbildende und Berufsbildende Schulen
• Jugendzentren und Jugendtreffs
• Beratungsdienste und Soziale Dienste
• Bewährungshilfe
• Träger von Maßnahmen für arbeitslose Jugendliche
• Alle lokalen Akteure der Arbeitsmarktpolitik
Durch die Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen wird der Informationsaustausch zwischen den Institutionen gewährleistet, um die vielfältigen Hilfsangebote abzustimmen und zu optimieren.







